Petition gegen Ausweitung von Superblock an Eisenbahnstraße
Der sogenannte Superblock nördlich der Eisenbahnstraße soll ausgeweitet werden. Dort ist ja die Hildegardstraße an der Ecke zur Ludwigstraße verkehrsberuhigt gestaltet worden - durch eine Diagonalsperre, die Autos am Einfahren hindert. In der Straße selbst stehen nun Bänke und Blumenkübel.
Das Modellprojekt läuft ein Jahr, doch bereits jetzt wünscht sich die Stadt, es auszuweiten. Demnach soll nördlich der Eisenbahnstraße das gesamte Quartier entlang der Hermann-Liebmann-Straße verkehrsberuhigt werden.
Zwar sollen Anwohner noch mit ihren Autos zu den Wohnungen kommen, aber nicht mehr aus allen Richtungen. Außen vor bleiben sollen Autos im Bereich rund um die Grundschule. Laut Stadt würden durch die Pläne neun Parkplätze entfallen. Geplant ist außerdem, Lieferzonen für Gewerbetreibende, Kurzzeitparkplätze und Stellplätze für Carsharing einzurichten, heißt es aus dem Rathaus.
Dagegen wird Kritik laut. Eine Anwohnerin hat eine Petition gegen die Pläne gestartet. Sie befürchtet den Wegfall zahlreicher Parkplätze und eine umständliche Straßenführung.
Der Stadtrat hat das Thema im April auf dem Tisch.