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Plädoyers und Urteil im Prozess um totgeschütteltes Oschatzer Baby erwartet

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Am Landge­richt werden am Donnerstag die Plädoyers und das Urteil im Prozess gegen eine 19-jährige Mutter aus Oschatz erwartet. Sie soll ihr drei Monate altes Baby im August letzten Jahres zu Tode geschüt­telt haben. Zu Prozess­be­ginn lautete die Anklage noch auf Mord, aller­dings konnte der jungen Frau in der Beweis­auf­nahme kein klarer Tötungs­vor­satz nachge­wiesen werden. Sie beteu­erte auch, nur aus Reflex gehan­delt zu haben. Demnach muss sie sich nun wegen gefähr­li­cher Körper­ver­let­zung mit Todes­folge verant­worten. Im Falle einer Verur­tei­lung muss sie mit mindes­tens drei, aber maximal zehn Jahren Freiheits­strafe rechnen.