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Pleißemühlgraben kommt bis zum Zoo wieder ans Licht

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Der nördliche Abschnitt des Pleißemühlgrabens zwischen Käthe-Kollwitz-Straße und Parthe im Zoo Leipzig soll geöffnet und wieder ans Licht geholt werden. Ein entsprechender Planungsbeschluss wurde in der Sitzung der Verwaltungsspitze gefasst, wie die Stadt mitteilte. Mit Beschluss durch die Ratsversammlung sollen die Arbeiten ab dem Jahr 2022 ausgeschrieben und vergeben werden.

Entsprechend des Stadtratsbeschlusses von 2019 wird der Pleißemühlgraben im Abschnitt zwischen Käthe-Kollwitz-Straße und Ranstädter Steinweg parallel zum Goerdelerring neu angelegt und erlebbar gemacht. Laut der Stadt stellt die Querung des Ranstädter Steinweges eine besondere planerische Herausforderung dar: Die frühere Frankfurter Brücke hatte eine Breite von 14 Metern. Heute beträgt die zu überwindende Straßenbreite 48 Meter. Nur bis zum Naturkundemuseum ist der Pleißemühlgraben seit 1951 teilweise verrohrt und mündet dort gegenwärtig in den Elstermühlgraben, so die Stadt. Der ehemals weitere Verlauf bis zum Zusammenfluss mit der Parthe im Leipziger Zoo hinter dem Aquarium wurde in den fünfziger Jahren komplett dicht gemacht und soll nun im historischen Verlauf wieder geöffnet werden.

Im Rahmen der Planungsarbeiten soll auch ein Freiraumkonzept für die Flächen des ehemaligen Fleischerplatzes, dem Bereich vor der heutigen Hauptfeuerwache und IHK, sowie für den Vorplatz des Naturkundemuseums erstellt werden.