Pogrom-Gedenken-Legida darf nicht durch Leipzig ziehen
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Das islamfeindliche Legida-Bündnis darf wegen des Gedenkens an die Opfer der Pogromnacht am kommenden Montag nicht durch Leipzig ziehen. Es sei aber eine stationäre Kundgebung auf dem Richard-Wagner-Platz genehmigt worden, teilte die Stadt mit.
Zudem sind für den Montag mehrere Gegenveranstaltungen angemeldet, die auch genehmigt wurden. Am 9. November 1938 hatte das nationalsozialistische Regime Ausschreitungen gegen Juden in der Pogromnacht angefacht.
Zudem kündigte die Stadt an, die Legida-Versammlungen in der Adventszeit aus der Innenstadt zum Bayerischen Bahnhof zu verlegen. Weihnachtsmarkt, Tourismus und Weihnachtsgeschäft sollten möglichst unbeeinträchtigt bleiben.