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Politik und Rumänien im Zentrum der Leipziger Buchmesse

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Die weltweite Politik und die Werte in Europa – diese Themen stehen im Fokus auf der diesjährigen Buchmesse. „Denn die Politik bestimmt nicht nur unser Lesen, Lernen und Leben, auch wir bestimmen die Politik“, sagte am Donnerstag Buchmessedirektor Oliver Zille bei der Programmvorstellung der Buchmesse und dem Literaturfestival „Leipzig liest“.

Schwerpunktland ist dieses Jahr Rumänien. Rund 50 rumänische Autoren und Künstler werden ihre Neuerscheinungen präsentieren und über Sichtweisen auf ihr Land, seine Geschichte und die aktuelle gesellschaftspolitische Situation diskutieren. „Geschichte und Gegenwart dieses Landes mit seinen vielfältigen Ethnien, Sprachen und Religionsgemeinschaften kann für eine gemeinsame europäische Zukunft Gedankenentwürfe liefern und neue Perspektiven aufzeigen“, betonte Zille.

Parallel zur Buchmesse startet in den Messehallen auch die Manga-Comic-Con. Die Zeichner Toyotarou, Mika Yamamori und Osora sind in Leipzig ebenso dabei wie ihre europäischen Comic-Kollegen Goran Sudzuka, Mirka Andolfo und Miguel Diaz Vizoso. Aber auch die jüngsten Besucher kommen auf ihre Kosten, wie Buchmessedirektor Zille verspricht. „Die Tigerente wird 40 Jahre alt und Karl Marx 200. Diese Vielfalt verspricht einen interessanten Spannungsbogen.“

 

Die Messe geht vom 15. bis zum 18. März. Rund 300.000 Besucher werden erwartet.

(mit dpa)