Polizei bestätigt Geld-Fund nach Unister-Flugzeugabsturz
Mehrere Tage nach dem tödlichen Flugzeugabsturz von Unister-Chef Thomas Wagner in Slowenien hat die Polizei den Fund einer größeren Summe Bargeld bestätigt. An der Unglücksstelle bei Predmeja im Osten des Landes seien rund 10.000 Schweizer Franken, das sind umgerecht etwa 9.200 Euro, entdeckt worden.
In den vergangenen Tagen gab es immer wieder Spekulationen. So wurde über Geldkoffer gemutmaßt, welche mit Millionen gefüllt gewesen sein sollen. Die Polizei hatte das bisher nicht kommentiert.
Wagner, der über Unister Portale wie fluege.de und ab-in-den-urlaub.de betrieb, war mit einer Privatmaschine am vergangenen Donnerstag auf dem Weg von Venedig nach Leipzig abgestürzt. Insgesamt starben vier Deutsche. Nach Unternehmensangaben war Wagner auf Investorensuche gewesen. Am Montag meldete die Internetfirma Insolvenz an.
Erste Unister-Tochter meldet Insolvenz an
Einen Tag nach dem Insolvenzantrag des Internetunternehmens Unister Holding GmbH ist das erste Tochterunternehmen in Schieflage geraten. Wie der vorläufige Unister-Insolvenzverwalter Lucas Flöther mitteilte, sei die Urlaubstours GmbH betroffen.
Die Buchungsportale wie Ab-in-den Urlaub.de oder Flüge.de seien von der Insolvenz weiterhin nicht betroffen, sagte Flöther. Anders als die Unister-Reiseportale sei Urlaubstours jedoch ein Reiseveranstalter. Bereits gebuchte Reisen sind aber über eine Versicherung abgesichert und werden durchgeführt. Neue Buchungen werden erstmal nicht mehr entgegengenommen.