Polizei riegelt Stadtderby zwischen Lok und Chemie ab
Die Polizei in Leipzig ist am Sonntag mit mehreren Hundertschaften, einem Hubschrauber und einer Pferdestaffel in Leutzsch im Einsatz. Dort wird am frühen Nachmittag das Hochsicherheitsspiel zwischen dem Oberligisten BSG Chemie und Lok Leipzig, die in der Regionalliga spielen, angepfiffen.
Beide Mannschaften treffen im Viertelfinale des Sachsenpokals aufeinander. Um den Alfred-Kunze-Sportpark wurde ein Sicherheitsring eingerichtet. Wer kein Ticket für die Pokalpartie hat, kommt nicht weiter, hieß es. Knapp 5.000 Fußballfans werden erwartet – das Spiel ist ausverkauft. Anstoß ist um 13 Uhr.
Lok-Fans ohne Karte sind zum Public-Viewing ins Bruno-Plache-Stadion eingeladen. Im Vorfeld der Partie hatte eine Aktion aus dem Lok-Umfeld für Aufregung gesorgt. Unbekannte hatten grün-weiße Puppen an Brücken gehängt.
Verkehrseinschränkungen zum Sachsenpokalspiel
Ab 8 Uhr müssen Autofahrer rund um den Alfred-Kunze-Sportpark mit Behinderungen rechnen. Es wird ein Sperrkreis eingerichtet. Betroffen sind die Straße Am Ritterschlösschen (in nordöstlicher Richtung ab Lise-Meitner-Straße nur noch für Anlieger befahrbar, Vollsperrung ab Pettenkofer) sowie die Gustav-Esche-Straße (ab Parkplatz Auensee nur noch für Anlieger befahrbar, Vollsperrung ab Einfahrt zum Waldparkplatz in südlicher Richtung). Die Sperrungen sollen in Abhängigkeit von der Verkehrssituation zirka 17 Uhr wieder aufgehoben werden.
Angrenzende Wohnquartiere sind in dieser Zeit nur über Georg-Schwarz-Straße/Leipziger Straße und die Straße Am Ritterschlösschen erreichbar. Insofern können alle Anwohner der betroffenen Straßenzüge jederzeit ihre Wohnungen/Grundstücke (auch mit dem Fahrzeug) wie beschrieben erreichen. Die Anwohner werden jedoch gebeten, ein Dokument bei sich zu führen, aus dem sich die aktuelle Anschrift ergibt.
Die Buslinie 80 der Leipziger Verkehrsbetriebe wird ihre Linienführung beibehalten, jedoch wird die Haltestelle Sportpark in der Zeit von 11 bis 16 Uhr nicht bedient. Die Hinweise und Anordnungen der Polizei und Ordnungskräfte sind unbedingt zu beachten.