Polnischer Autodieb erwischt +++ Mann mit Rollator überfallen +++ Friedhof geplündert
So funktioniert gute Polizeiarbeit: Beamte des Reviers Torgau haben einen polnischen Autodieb kurz nach dem Klauen geschnappt! In der Nacht zu Dienstag war zunächst ein Audi Q7 im Wert von etwa 50.000 Euro aus dem Leipziger Stadtteil Böhlitz-Ehrenberg (Zusestraße) verschwunden. Der Diebstahl wurde allerdings schnell bemerkt und das Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben.
Kurz nach 4 Uhr entdeckten Polizisten den geklauten Audi in Mockrehna. Als sie den Wagen stoppen wollte, versuchte der Fahrer über einen Radweg abzuhauen. Schließlich raste er darüber in einen Kleingartenverein und krachte dort gegen einen Zaun. Danach versuchte der 30-jährige Pole noch zu Fuß zu flüchten, konnte aber gestellt werden. Er wurde vorläufig festgenommen.
Im Leipziger Stadtteil Heiterblick ist ein älterer Mann überfallen worden, der mit seinem Rollator unterwegs war. Laut Polizei hätten ihn zwei junge Männer nahe der Straßenbahnhaltestelle an der Ecke Wodanstraße geschubst und ihm anschließend das Portmonee sowie seine Einkaufstasche mit Lebensmitteln geklaut. Dem 61-Jährigen, der zum Glück unverletzt blieb, sei ein Schaden von mehreren Hundert Euro entstanden.
Der eine soll etwa 30 Jahre alt und rund 1,80 Meter groß gewesen sein. Er habe kurze, schwarze Haare gehabt, einen Bart und arabisches Aussehen. Der zweite Räuber soll fast genauso ausgesehen haben, allerdings etwa 10 Jahre jünger. Beide hätten Trainingsanzüge und weiße Turnschuhe getragen. Hinweise bitte an die Leipziger Kripo, Telefon 0341 / 966 4 6666.
Bereits am Wochenende hat es laut Polizei einen schweren Einbruch auf einem Friedhof im Leipziger Süden gegeben. Unbekannte haben ein als Materiallager genutztes Gebäude ausgeräumt. Verschwunden sind Videotechnik, Werkzeug sowie Akkus im Wert von mehreren Hundert Euro. Dazu sei ein Schaden von geschätzt 4000 Euro entstanden. Die Kripo sicherte Spuren und ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls.