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Porsche-Betriebsrat will 34-Stunden Woche auch in Leipzig

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Vier Stunden weniger Arbeit für das gleiche Geld – diese Neuerung soll nach dem Willen des Porsche-Betriebs­rats auch am Standort Leipzig einge­führt werden. Vorbild für diese Arbeits­zeit­ver­kür­zung bei vollem Lohnaus­gleich ist laut dem Gesamt­be­triebs­rats­chef Uwe Hück der Standort Zuffen­hausen. Hier wird die Arbeits­woche von 38 auf 34 Stunden verkürzt. Hinter­grund ist die gestie­gene Produk­ti­vität. Vor vier Jahren seien am Tag 142 Autos in Zuffen­hausen gefer­tigt worden, inzwi­schen schafften Beschäf­tigten mehr als 200. Hück will sich zudem auch in Leipzig für eine Betriebs­rente stark­ma­chen. Die unsicht­bare Mauer zwischen Ost und West müsse endlich einge­rissen werden, sagte er in einem Zeitungs­in­ter­view.Derzeit arbeiten die etwa 1.100 Beschäf­tigten bei Porsche in Leipzig noch 38 Stunden pro Woche. Der Autobauer plant, am Standort weitere 1.000 Mitar­beiter einzu­stellen.