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Private Handyortung hilft Polizei

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Mit Hilfe eines Ortungs­pro­grammes konnte ein Mann seine gestoh­lenen Sachen wieder­finden. Zuvor waren ihm diese aus seinem Wohnwagen gestohlen worden. Die herbei­ge­ru­fene Polizei konnte er an die Saalfelder Straße leiten. In der Tat trafen dort die Geset­zes­hüter auf einen Mann, der mit einem Gepäck­stück das Haus betrat, davor stand ein Ford Tourneo, dessen Motor­haube noch warm war. Sämtliche sonstigen Autos waren kalt. Nun löste der Telefon­be­sitzer einen Alarm aus. Anhand dessen konnten die Polizisten die Wohnung ausfindig machen, in der sich das Telefon befand. Sofort klingelten sie und ein 35-jähriger Nordafri­kaner öffnete. In den Wohnräumen fanden die Beamten ein Trolley, Laptop und  Telefon. Außerdem schauten sich die Polizisten nun näher in der Wohnung und im Keller um und fanden zahlreiche Fahrrad­rahmen und sonstige Fahrrad­t­eile aber auch Fahrräder. Zwei der Rahmen waren nach einem Diebstahl zu Fahndung ausge­schrieben. Demnach wurden auch diese sicher­ge­stellt. Genauso wie der Schlag­ring, auf den die Geset­zes­hüter während ihrer Suche stießen, ebenso die vier Lautspre­cher­boxen, die erst kurz zuvor in der Pinkert­straße aus einem Auto gestohlen und als solche gemeldet worden waren – diese Infor­ma­tion erreichte zumin­dest die Geset­zes­hüter, die just zu der Zeit die Wohnung näher in Augen­schein nahmen. Außerdem trafen die Geset­zes­hüter auf einen weiteren 27-jährigen Nordafri­kaner, der sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt und in den Verdacht geriet, beim Einbruch in den Wohnwagen betei­ligt gewesen zu sein. So wurden beide Männer vorläufig festge­nommen und sollen heute im Laufe des Tages wegen des Verdachts, eine Vielzahl von Diebstählen im beson­ders schweren Fall begangen zu haben, dem Haftrichter vorge­führt werden. Die Ermitt­lungen dauern an.