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Propsteikirche teurer als geplant

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Der Bau der neuen Propstei­kirche in Leipzig ist deutlich teurer geworden als geplant. Insge­samt habe der größte Kirchen­neubau Ostdeutsch­lands 29,4 Millionen Euro gekostet - und damit 4,4 Millionen mehr als erwartet, sagte Propst Gregor Giele. Die Gemeinde hatte ursprüng­lich 15 Millionen für die Kirche und zehn Millionen Euro für die Gestal­tung des Umfeldes veran­schlagt. Giele zufolge sei unter anderem ein anderer Dämmstoff verwendet worden und beim Ausbau der Zufahrts­straße sei man auf massive Unter­grund­bau­werke gestoßen. Die Mehrkosten müsse die Kirche tragen – unter anderem aus dem Verkauf der alten Propstei­kirche. Die neue Kirche war am 9. Mai 2015 geweiht worden.