Prozess gegen mutmaßlichen Brandstifter wird am Landgericht wieder aufgerollt
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Vor dem Landgericht Leipzig muss sich Freitag ein 30-jähriger Tunesier wegen schwerer Brandstiftung verantworten. Er soll im August 2016, zusammen mit einem weiteren Bewohner, zwei Matratzen in einer Asylunterkunft in Mockau angezündet haben. Für die Tat wurde er im Dezember 2016 vom Amtsgericht verurteilt. Gegen das Urteil hat die Verteidigung erfolgreich Revision eingelegt - deshalb ist der Fall jetzt vor dem Landgericht gelandet. Das will bis zum 7. Mai ein neues Urteil fällen. Bei dem Feuer hatten drei Menschen Rauchgasvergiftungen erlitten, der Sachschaden lag bei knapp 50.000 Euro.