Prozess um archäologische Sammlung der Uni vertagt
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Die Verhandlung um die geforderte Rückgabe einer archäologischen Sammlung der Uni Leipziger an eine jüdische Vereinigung ist vertagt worden. Wie ein Sprecher des Berliner Verwaltungsgerichts mitteilte sehen die Richter noch Ermittlungsbedarf. Die Sammlung um die es geht stammt von einem jüdischen Forscher, der diese 1936 an die Universität verkauft hatte. Das Bundesamt für offene Vermögensfragen war davon ausgegangen, dass der Wissenschaftler in der NS-Zeit dazu gezwungen wurde. Gegen diese Entscheidung wehrt sich die Leipziger Uni. Am 26. Mai soll nun eine Zeugin aussagen, sie hatte mit einem Hinterbliebenen des Forschers über den Verkauf der Sammlung gesprochen.