Prozess um geplatze KWL-Finanzwetten in London: UBS-Bank sieht sich in der Opferrolle
Zweiter Tag im millionenschweren Prozess zwischen den Leipziger Wasserwerken und der Großbank UBS. Bis zum Mittwochmittag tragen die Anwälte der Banker noch ihre Argumente vor. Wie Oberbürgermeister Burkhard Jung unserem Sender sagte, hatte sich die Bank zum Prozessauftakt am Dienstag als Opfer dargestellt. Jung ist aber weiterhin zuversichtlich, dass die Stadt gute Argumente hat, um den Prozess zu gewinnen. Diese sollen ab dem Mittwochnachmittag vorgertragen werden. Mit hochriskanten Transaktionen hatten die KWL Millionen verzockt – nun will die Stadt die Verträge für ungültig erklären lassen. Diese hatte der ehemalige KWL-Chef Klaus Heininger abgeschlossen - an den Aufsichtsgremien vorbei.Sollte die Stadt den Prozess verlieren, würde das ein riesiges Finanzloch in die Kassen reißen. Davon betroffen wären zahlreiche Projekte wie Kita- und Straßenbau. Ein Urteil wird im Juli erwartet.