Prozess um getöteten Lion aus Eilenburg: Ärzte belasten Eltern schwer
Im Prozess um den getöteten Lion aus Eilenburg haben Ärzte der Uniklinik die angeklagten Eltern schwer belastet. Ihrer Aussage nach soll der kleine Junge bereits vor der Tatnacht mehrfach brutal misshandelt worden sein. Schon im Oktober 2009 war er offenbar in der Uniklinik wegen Blutungen im Gehirn behandelt worden. Die Ärzte sollen das Jugendamt alarmiert haben, offenbar ohne Reaktion. Die Staatsanwaltschaft wirft Lions Ziehvater im vergangenen August brutal geschlagen zu haben, so dass der Junge an seinen schweren Verletzungen starb. Die Mutter soll erst zu spät einen Arzt gerufen haben. Beide Angeklagte bestreiten bisher die Vorwürfe.Der Prozess wird am 13. April fortgesetzt. Mit einem Urteil ist nicht vor Ende Juni zu rechnen.