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Prozess um getöteten Lion aus Eilenburg wird neu verhandelt

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Im Fall des getöteten Lion aus Eilen­burg wird am Landge­richt heute Mittag der Prozess neu aufge­rollt. Verant­worten müssen sich die Mutter des Kleinen und ihr Lebens­ge­fährte wegen Körper­ver­let­zung mit Todes­folge. Beim ersten Prozess­termin Anfang Februar war eine Schöffin krank geworden – deshalb wurde die Verhand­lung damals gleich zu Beginn vertagt. Die Staats­an­walt­schaft wirft Lions Ziehvater vor, den 19 Monate alten Jungen im vergan­genen August brutal misshan­delt zu haben. Der Kleine starb an seinen schweren inneren Verlet­zungen. Der 20-jährige Angeklagte will sich vermut­lich heute zu den Vorwürfen äußern – ebenso die Mutter. Sie ist wegen unter­las­sener Hilfe­leis­tung angeklagt.Laut einem Gutachten könnte Lion noch leben, wenn die 21-Jährige schneller einen Arzt gerufen hätte.Dem Pärchen drohen bis zu 15 Jahren Haft. Ein Urteil soll Anfang April fallen.