Prozess um Herausgabe von Zoo-Skulpturen in Leipzig vertagt
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Der Streit um die wertvollen Skulpturen im Zoo Leipzig zieht sich weiter. Statt nächster Woche soll erst Mitte Mai der Prozess am Landgericht starten.
Zunächst ging es um die Skulptur der "Athlet". Doch die Klage ist um die Herausgabe der sogenannten "Jason-Gruppe" erweitert worden. Die Stadt bekommt deshalb die Gelegenheit zu einer Stellungnahme, heißt es vom Gericht. Der Sohn eines früheren Zoo-Direktors, Johannes Gebbing, ist der Kläger. Seiner Meinung nach hatte sein Vater in den 1920er und 30er Jahren die Bronzeskulpturen angeschafft und dem Zoo aber nur ausgeliehen. Die Stadt sieht das anders und glaubt nicht, dass Gebbing junior Eigentumsrechte an den Skulpturen hat.