Prozess um herrenlose Häuser – Angeklagte weisen Vorwürfe zurück
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Die vier Angeklagten im Prozess um vermeintlich herrenlose Häuser haben die Vorwürfe zurückgewiesen. Dies ließen sie am Donnerstag am Landgericht über ihre Anwälte verkünden. Weder ein Motiv noch ein Zusammenwirken der Angeklagten seien ersichtlich, zudem könne kein Schaden belegt werden, argumentierte einer der Verteidiger. Zwei ehemalige Mitarbeiter und die frühere Chefin des Rechtsamtes sowie ein Anwalt müssen sich wegen Veruntreuung verantworten. Der Vorwurf: sie sollen nach der Wende Immobilien verkauft haben, ohne die rechtmäßigen Eigentümer zu suchen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich der Schaden auf weit mehr als eine halbe Million Euro beläuft.