Prozess um Mord an Tagesmutter vertagt - Angeklagter will aussagen
Im Prozess um den Mord an einer Tagesmutter aus der Südvorstadt will der Angeklagte nun doch noch aussagen. Das wurde am Dienstag am Landgericht überraschend angekündigt, der Prozess daraufhin vertagt. Eigentlich hätten bereits die Plädoyers gehalten werden sollen. Nach Auskunft des Verteidigers wollte sich der Angeklagte zum Tatgeschehen äußern, allerdings habe er sich den Magen verdorben und musste wegen Durchfall und Erbrechen zum Arzt gebracht werden. Der Prozess wurde deshalb auf den 8. Juli vertagt. Dann sollen auch ein psychiatrischer Sachverständiger und ein Gerichtsmediziner anwesend sein, um die Aussagen des 24-Jährigen zu beurteilen. Der Beschuldigte soll im vergangenen Oktober eine 64 Jahre alte Tagesmutter aus der Südvorstadt aus Habgier erstochen haben.