Prozess um Mordkomplott in Leipzig verzögert sich
Der Prozess um einen Mordkomplott in Leipzig verzögert sich. Hintergrund ist das Tauziehen um Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft. Dadurch mussten die geplanten Zeugenanhörungen erneut verschoben werden, berichtet die LVZ. Angeklagt sind drei Männer, die laut Anklage wegen geplatzter Drogengeschäfte einen Hintermann töten wollten. Die Polizei kam ihnen jedoch zuvor. Der Fall soll auch in Verbindung mit einem Getöteten am Bahnhof Leutzsch im vergangenen Mai stehen. Die entsprechenden Ermittlungsakten will die Staatsanwaltschaft jedoch nicht herausgeben, um die Untersuchungen nicht zu gefährden. Einen Antrag der Verteidigung, diese herauszurücken, lehnte nun der vorsitzende Richter ab mit der Begründung, auch das Gericht könne nicht darauf zurückgreifen und deshalb keine Akteneinsicht gewähren. Unterdessen wurden drei weitere Verhandlungstermine bis 28. März anberaumt.