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Prozess um Totschlag an Ehefrau: Demenzkranker Mann bleibt in Psychatrie

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Im Prozess um den Totschlag an der eigenen Ehefrau hat das Landge­richt am Montag­mittag ein Urteil gefällt. Demnach muss der demenz­kranke Rentner unbefristet im psych­ia­tri­schem Kranken­haus in Altscher­bitz bleiben. Der 81-Jährige war bereits nach der Tat im vergan­genen Juli in die Psych­ia­trie einge­wiesen worden. Der Mann hatte seine Ehefrau erschlagen. Offenbar dachte er, diese wolle ihn vergiften. Laut eines Gutach­ters leidet der 81-Jährige an Wahnvor­stel­lungen und fortge­schrit­tener Demenz. Eigent­lich wollte er sich während des Prozesses zu der Tat äußern, aller­dings konnte sich der Mann nicht mehr daran erinnern.