Prozessauftakt um Axtattacke auf Schlosser in Pegau
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Fast ein halbes Jahr nach einer Axtattacke auf einen Schlosser in Pegau wird der mutmaßlichen Täterin ab Mittwochnachmittag der Prozess gemacht. Dabei muss das Landgericht Leipzig jedoch nicht über eine Haftstrafe, sondern die Unterbringung in einer Psychatrie entscheiden. Im vergangenen Oktober sollte die Wohnung der 53-Jährigen zwangsgeräumt werden. Als Schlosser und Gerichtsvollzieher eingetreten waren, stürmte die Frau mit einer Axt aus dem Bad. Der Schlosser konnte den Angriff abwehren und sie überwältigen. Laut eines Gutachtens leidet die Angeklagte unter einer paranoiden Schizophrenie und ist damit schuldunfähig. Am Montag ist ein Zusatztermin geplant, dann will das Gericht seine Entscheidung verkünden.