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Prozessauftakt um Mord im Fahrstuhlschacht

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Im Prozess um einen Mord im Fahrstuhl muss sich ein 30-Jähriger seit Donnerstag-Vormittag am Landge­richt verant­worten. Zum Auftakt ließ der Angeklagte von seinem Vertei­diger verkünden, dass er sich zu den Vorwürfen nicht äußern werde. Es wird also auf einen langen Indizi­en­pro­zess hinaus­laufen. Der Angeklagte soll 2013 einen Bekannten in einem Hochaus in Grünau erst zum Lift gelockt und ihn dann in den Schacht gestoßen haben - das Opfer starb. Daneben soll er einen weiteren Bekannten erst betäubt und dann auf Bahngleise gelegt haben - das Opfer wurde überrollt, überlebte aber schwer verletzt. Beide hatten offenbar von Inter­net­be­trü­ge­reien des Angeklagten gewusst - er habe die Zeugen loswerden wollen, so die Anklage.