Publikumsliebling Wolfgang Herrndorf bekommt Preis der Leipziger Buchmesse
Die Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse stehen fest. In der Sparte Sachbuch wurde Jörg Baberowski für sein Werk „Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt“ ausgezeichnet. Der Übersetzerpreis ging an Christina Viragh für die Übertragung von Peter Nádas' „Parallelgeschichten“. Jubel brach aber vor allem bei der Verkündung des Preises für Belletristik aus, die Auszeichnung ging an den Publikumsliebling Wolfgang Hernndorf. Für Herrndorf war das Rennen um den Leipziger Buchpreis auch ein Wettlauf gegen die Zeit: Der Berliner Schriftsteller leidet seit 2010 an einem unheilbaren Hirntumor. Lange war unsicher, ob er seinen nun prämierten Agententhriller „Sand“ überhaupt noch fertigbekommen würde. Im Vorjahr hatte er bereits mit seinem Bestseller „Tschick“ auf der Nominierungsliste des Buchpreises gestanden. Die Preise der Leipziger Buchmesse sind jeweils mit 15.000 Euro dotiert.