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Update: Staatsanwaltschaft beschäftigt sich mit radioaktivem Paket

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An der internationalen Frachtstation in Radefeld ist ein Paket mit erhöhter radioaktiver Strahlung gefunden worden. Wie das Landeskriminalamt mitgeteilt hat, wurde das Paket am 5. März entdeckt. Es sei mit der Aufschrift „Radioaktive Strahlung“ gekennzeichnet gewesen. Die Feuerwehr habe die leicht erhöhte Strahlung bei einer Messung festgestellt. Kräfte des LKA, der Strahlenschutzbehörde und des Landesamts für Umwelt wollen weitere Untersuchungen durchführen.

Eine Gefährdung für Umwelt und Mensch habe laut Strahlenschutzbehörde zu keiner Zeit bestanden.

Update: Dienstag, 17.03.20 - 8:08 Uhr

Das in Radefeld aufgetauchte radioaktive Paket beschäftigt inzwischen die Staatsanwaltschaft. Wie uns Behörden-Sprecher Andreas Ricken auf Anfrage mitgeteilt hat, wurde das Paket von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Es sei bereits untersucht worden. Zum Inhalt und zum Absender wollte die Staatsanwaltschaft unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen keine Angaben machen. Bekannt ist aber, dass unter anderem wegen unerlaubten Umgangs mit radioaktiven Stoffen ermittelt wird. Ob und wann Anklage erhoben wird, konnte Ricken nicht sagen.