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Razzia gegen illegales Filme-Portal „kino.to“ auch in Leipzig

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Bei einer bundes­weiten Razzia gegen die Betreiber der Inter­net­seite kino.to wurden auch Geschäf­träume in Leipzig durch­sucht. Wie die General­staats­anw­lat­schaft Dresden mitteilte, sind insge­samt 13 Personen festge­nommen worden. Sie sollen auf der Inter­net­platt­form Raubko­pien von Spiel­filmen und Serien verbreitet haben. Neben Büros in Deutsch­land wurden auch Geschäfts­räume in Spanien und Frank­reich durch­sucht. Laut General­staats­an­walt­schaft Dresden hat die Website etwa vier Millionen Nutzer täglich. Sowohl der Schaden für die Filmwirt­schaft als auch die Gewinne der Haupt­be­schul­digten liegen demnach im sieben­stel­ligen Euro-Bereich. Ob auch die Nutzer der Seite mit Ermitt­lungen rechnen müssen, ist noch unklar. Dies werde zu einem späteren Zeitpunkt geprüft, so ein Sprecher.Die Inter­net­seite kino.to ist derzeit nicht mehr zu errei­chen. Statt­dessen erscheint ein Hinweis zu den laufenden Ermitt­lungen der Krimi­nal­po­lizei.