++ EIL ++

RB besiegt Lok im Stadtderby vor Rekordkulisse

Zuletzt aktualisiert:

Der RB Leipzig hat das Stadt­derby gegen Lok Leipzig am Nachmittag klar gewonnen. Knapp 24.800 Zuschauer sahen das 3:1 für die Bullen, das ist neuer Regio­nal­li­gare­kord! Das Heimspiel von Lok Leipzig, das wegen des erwar­teten Ansturms und der Sicher­heits­be­stim­mungen in der Red Bull ARENA angepfiffen wurde, verlief größten­teils in eine Richtung. RB hatte das Spiel meist im Griff, Lok lauerte auf Konter. Das 1:0 für RB fiel dann ausge­rechnet nach einer Ecke für die Blau-Gelben. In der 29. Minute fischte RB-Keeper Fabio Coltorti den Ball aus der Luft und schlug ihn vors gegne­ri­sche Tor. Dort konnte Juri Judt Lok – Torhüter Chris­to­pher Gäng dann überlupfen.In der zweiten Hälfte agierte Lok zielstre­biger, kam aber nur zu harmlosen Chancen. RB war in den entschei­denden Momenten besser: Stefan Kutschke köpfte in der 54. Minute zum 2:0 ein. Lok gab sich trotzdem nicht auf und hatte unter anderem Chancen durch Fatih Alemdar, ein Abwehr­fehler brachte dann aller­dings in der 84. Minute das 3:0 für RB durch Thiago Rocken­bach.Als alle schon an den Abpfiff glaubten, schoss Fatih Alemdar in der 90. Minute noch das Ehrentor für Lok.Polizei­ein­satz nach dem SpielIm Stadion blieb es bis auf zwei Böller­würfe die ganze Zeit fried­lich. Nach dem Spiel musste die Polizei aller­dings zwei Wasser­werfer einsetzen. Etwa 500 Lok-Anhänger attackierten Ordner und Polizisten, es flogen Steine und Flaschen. 11 Personen wurden laut Polizei in Gewahrsam genommen, gegen 29 wurden Ermitt­lungs­ver­fahren wegen Belei­di­gung, Körper­ver­let­zung, gefähr­li­cher Körper­ver­let­zung, Sachbe­schä­di­gung, Raub, Wider­stand gegen Vollstre­ckungs­be­amte sowie Verstoßes gegen das Spreng­ge­setz einge­leitet. Es wurden fünf Polizei­fahr­zeuge durch Stein­würfe beschä­digt.