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RB besiegt Sportfreunde Lotte mit 2:0

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Der Auftieg von Regio­nal­list RB Leipzig in die dritte Liga rückt näher. Im Relega­ti­ons­hin­spiel erkämpften sich die Leipziger Kicker am Mittwoch­abend gegen die Sport­freunde Lotte ein 2:0. Über 30.000 Zuschauer sahen das Spiel in der Arena. Das ist neuer deutscher Rekord in einer Partie zweier Viert­li­gisten. RB-Motor stockt Die Roten Bullen brauchten ihre Zeit, um in Schwung zu kommen. Die Stimmung der über 30.000 Fans in der Red Bulla Arena war zum einen beein­dru­ckend, schien RB aber ein wenig zu hemmen. Die Gäste aus Westfalen versuchten, über Standards gefähr­lich zu werden. Gorschlüter hatte dabei die beste Torchance. Sein Freistoß aus 25 Metern ging in der achten Minute knapp am Tor vorbei. Nach 23 Minuten war es dann Lotte-Kapitän Wilgers der aus sechs Metern knapp das Tor verfehlte.Erst kurz vor dem Halbzeit­pfiff kamen die Roten Bullen zu ihrer ersten wirklich gefähr­li­chen Chance. Kutschkes Kopfball wehrte Lotte-Torwart Buchholz noch gerade ab.Kutschke löst den KnotenZu Beginn der zweiten Halbzeit legte RB los wie die Feuer­wehr und wurde belohnt. Kammlott drang in den Straf­raum der Gäste und wurde von Buchholz zu Boden gebracht. Schies­d­rich­terin Bibiana Stein­haus zeigte ohne zu zögern auf den Elfme­ter­punkt. Stefan Kutschke schnappte sich den Ball und verwan­delte sicher. 1:0 für die Roten Bullen!Das Team von Alex Zorniger war nun am Drücker und versuchte nachzu­legen. Die 30.000 Zuschauer taten dabei ihren Teil und peitschten ihr Team nach vorn. In der 69. Minute hatte Kutschke die Chance auf das 2:0, verpasste aber. Statt­dessen wäre beinahe der Ausgleich gefallen. Aus dem Nichts bekam Kotuljac in der 83. Minute den Ball aus zehn Metern auf den Kopf. Zum Glück für RB verfehlte er das Tor von Coltorti aber. Die Bullen merkten, dass sie wieder etwas machen müssen und ließen Taten folgen. Clemens Fandrich steckte auf den gestar­teten Matthias Morys durch. Der Angreifer ließ sich nicht zweimal bitten und verwan­delte eiskalt zum 2:0. Dabei blieb es dann auch. Einziger Aufreger kurz vor dem Abpfiff - Shapourz­adeh drehte durch und sah die Rote Karte.Für das Rückspiel am Sonntag ist RB Leipzig in einer hervor­ra­genden Ausgangs­po­si­tion. Mit einem Bein stehen die Roten Bullen bereits in der 3. Liga.Polizei mit Spiel­ver­lauf zufriedenDie gesamte Partie verlief laut Polizei ohne große Störungen. Ledig­lich in der zweiten Halbzeit versuchte eine große Gruppe von Fans, auf dem Block D in den Block A zu gelangen. Die Einsatz­kräfte konnten dies jedoch verhin­dern. Bei der Rückreise der Fans kam es dann noch zu einem Zwischen­fall in einer Bahn, die Richtung Haupt­bahnhof unter­wegs war. 14 Fußball­an­hänger beläs­tigten einige Fahrgäste. Die Gruppe konnte gestellt werden - die Polizei nahm die Perso­na­lien der Verant­wort­li­chen auf.