RB glanzlos im DFB-Pokal weiter

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RB Leipzig hat seinen Pokal-Sandwich zwischen den beiden Spielen gegen Paris Saint-Germain ohne großen Aufwand erledigt. Beim Viertligisten SV Babelsberg 03 setzte sich der Vorjahresfinalist in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 1:0 (1:0) durch und buchte wie erwartet das Achtelfinal-Ticket.

Dominik Szoboszlai (45. Minute) erzielte am Dienstagabend vor 6218 Zuschauern im ausverkauften Karl-Liebknecht-Stadion das Tor für den Fußball-Bundesligisten. Babelsberg schaffte nach dem Elfmeter-Krimi in der ersten Runde gegen die SpVgg Greuther Fürth keinen weiteren Pokal-Coup.

Ein enges Stadion, die Fans quasi in Reichweite zum Rasen und in der Luft der Duft von Bratwurst und Bier. Leipzig musste sich zwischen den glamourösen PSG-Duellen dem Kontrastprogramm zur Champions League erst einmal anpassen. Das fiel dem von Trainer Jesse Marsch auf gleich fünf Positionen im Vergleich zum 4:1-Sieg in der Bundesliga gegen Greuther Fürth veränderten Bundesligisten erst mal nicht leicht.

Einfach so zu spielen, wie sie es immer tun, hatte Babelsberg-Trainer Jörg Buder seinen Viertligisten mit auf den Weg gegeben. Deutlich defensiver als im Regionalliga-Alltag spielte der Gastgeber aber schon. Leipzig suchte geduldig die Lücke. Benjamin Henrichs (9.) schaufelte freistehend den Ball über das Tor. Yussuf Poulsen (10.) schoss zu zentral. Und Hugo Novoa Ramos (29.) scheiterte am überragenden 03-Schlussmann Jannick Theißen, der diesemal nicht Marco Flügel, dem Erstrunden-Elfmeter-Helden, den Platz überlassen musste.

Eine Nullnummer zur Halbzeit wäre für RB angesichts der Überlegenheit schon ein Ärgernis gewesen, doch Szoboszlai ließ sich von Henrichs und Poulsen freigespielt die Chance zur Führung kurz vor dem Pausenpfiff nicht nehmen. Babelsberg musste nun mutiger werden - und RB bekam mehr Räume. Poulsen (47.) und Szoboszlai (49.) konnten ihre guten Chancen mit Platz im Strafraum nicht nutzen. Andre Silva (62.) drosch den Ball deutlich über das Tor, der gerade erst eingewechselte Christopher Nkunku vergab eine Riesen-Kopfballchance (75.).

Immer wieder wurden RB-Angriffe im letzten Moment geblockt. Für einen Lucky Punch, der zumindest die Verlängerung möglich gemacht hätte, fehlten Babelsberg Mut und Konsequenz. Robin Müller (71.) kam dem Glücksmoment mit seinem Schuss ans Außennetz am nächsten.