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RB Leipzig back on top - 2:1-Sieg gegen Schalke

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RB Leipzig hat den ersten Angriff des FC Bayern auf die Tabel­len­spitze der Fußball-Bundes­liga abgewehrt. Die Sachsen gewannen am Samstag­abend mit 2:1 (1:1) gegen den FC Schalke 04 und stoppten den Höhen­flug des Revier­clubs, der nach zwölf Spielen in Serie wieder als Verlierer vom Platz ging. Die Leipziger bauten den Rekord des besten Aufstei­gers und Neulings der Liga-Historie aus und sind weiter mit drei Zählern vor dem Rekord­meister Spitzen­reiter. Beide Teams treffen am 21. Dezember zum Gipfel­treffen aufein­ander.Vor 42 559 Zuschauern in der ausver­kauften Red Bull Arena erzielte Timo Werner per Straf­stoß (2. Minute) die Führung, ehe Sead Kolasinac (31.) ausglei­chen konnte. Der Deutsch-Bosnier sorgte mit einem Eigentor in der 47. Minute für die erneute RB-Führung. Nach nur 30 Sekunden war Werner auf das 04-Gehäuse gestürmt und hatte sich neben dem heraus­ei­lenden Schalker Keeper Ralf Fährmann fallen gelassen. Schieds­richter Dankert (Rostock) gab dennoch Straf­stoß - Werner verwan­delte eiskalt und erzielte sein Saisontor Nummer acht. Der Empor­kömm­ling aus Leipzig, der laut Schalkes Sport­vor­stand Chris­tian Heidel ein Club sei, „der am Reißbrett entstanden ist“, hatte die Partie sofort unter Kontrolle. Die unver­än­dert angetre­tenen Schalker brauchten eine Viertel­stunde, ehe sie sich vom Anfangs­schock erholt hatten. Das Team von Ralph Hasen­hüttl musste jedoch schon in der 23. Minute umstellen, da Benno Schmitz nach einem Zusam­men­prall mit Sead Kolasinac von Dominik Kaiser ersetzt wurde. Der etatmä­ßige Kapitän und Mittel­feld­spieler stand als neuer Mann in der Vierer­kette dann auch zu weit weg von seinem Gegen­spieler - so konnte Kolasinac in der 31. Minute unbedrängt ins kurze Eck einschieben, nachdem RB-Keeper Péter Gulácsi einen Schuss aus Nahdis­tanz gegen Alessandro Schöpf glänzend pariert hatte.Die Gäste, die seit zwölf Pflicht­spielen ungeschlagen waren, kamen Ende der ersten Halbzeit immer stärker auf, auch wenn Leipzig mehr Ballbe­sitz hatte. So entwi­ckelte sich ein offener Schlag­ab­tausch mit Chancen auf beiden Seiten. Nach dem Wechsel erneut ein Topstart für Leipzig: Einen Freistoß von Emil Forsberg verlän­gerte Kolasinac per Kopf unhaltbar unter die Latte ins eigene Tor. Und es kam noch bitterer: Benedikt Höwedes sah seine fünfte Gelbe Karte und ist für das nächste Duell gesperrt. Leipzig erhöhte sein Tempo nach einer Stunde und machte immer mehr Druck - vor allem auch über schnelle Konter nach Ballge­winnen oder Schalker Fehler. Schalke-Torwart Fährmann musste mit seinen Paraden mehrfach die Fehler seiner Hinter­mann­schaft ausbü­geln, so auch in der 69. Minute bei einem Kopfball von Marcel Halsten­berg (69.) und später bei einer Chance von Naby Keita (81.).(dpa)