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RB Leipzig verliert in Heidenheim

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Der letzte Funke Hoffnung auf die Bundes­liga ist bei RB Leipzig am Sonntag erloschen. Im Aufsteiger-Duell kassierten die Sachsen in der 2. Fußball-Bundes­liga beim 1. FC Heiden­heim eine verdiente 0:1 (0:0)-Nieder­lage. Das Siegtor erzielte vor 12 000 Zuschauern Florian Nieder­lechner in der 51. Minute.Dem Team von Interims­trainer Achim Beier­lorzer fehlt es auf fremden Plätzen weiter an Konstanz, so dass auch gegen das schlech­teste Team der Rückrunde kein Sieg gelang. Leipzig rutschte auf den siebten Tabel­len­platz ab, hat aber weiter acht Punkte Rückstand auf den Aufstiegs­re­le­ga­ti­ons­platz drei.Die Leipziger schienen gedank­lich noch gar nicht auf dem Platz zu sein, da verbuchte Heiden­heim bereits die erste hundert­pro­zen­tige Tormög­lich­keit. In der zweiten Minute schei­terte Nieder­lechner aus kurzer Distanz an Leipzigs Schluss­mann Fabio Coltorti. Nach dem ersten Schre­cken kamen die Sachsen besser in die Partie.Coltorti traf seinen eigenen Vertei­diger Lukas Kloster­mann mit dem Knie am Kopf. Der 18-Jährige konnte trotz kurzer Unter­bre­chung und einer großen Beule am Kopf mit einem Verband weiter spielen. Schluss war hingegen nach nur 18 Minuten für Stefan Hierländer. Der Ungar Zsolt Kalmar ersetzte den Öster­rei­cher, der bei der Landung nach einem Kopfball-Duell umgeknickt war und sich eine Bänder­ver­let­zung zugezogen hat. An diesem Montag soll eine Unter­su­chung Aufschluss über die Schwere der Verlet­zung bringen.Der Gastgeber ging hart in die Zweikämpfe und sah in der ersten Halbzeit bereits drei Gelbe Karten. Auf dem extrem schlechten Rasen bleib das Spiel zerfahren und von vielen Unter­bre­chungen gekenn­zeichnet. Omer Damari verbuchte in der 30. Minute die beste Chance für die Gäste, doch Heiden­heims Torhüter Zimmer­mann parierte. Leipzig kombi­nierte ordent­lich bis zum Straf­raum, nahm sich dann aber zu wenig Torschüsse.In der ersten Halbzeit schei­terte Nieder­lechner noch an Coltorti, im zweiten Durch­gang nutzte der Heiden­heimer Stürmer dann seine Chance. Nach einer Ecke lauerte er am zweiten Pfosten und spitzelt das Leder mit der Fußsohle ins linke untere Eck.Anschlie­ßend waren die Gastgeber einem zweiten Tor näher als Leipzig dem Ausgleich. Aber Heiden­heim ging zu fahrlässig mit seinen Chancen um. In der 70. Minute reagierte RB-Trainer Beier­lorzer und brachte mit Ante Rebic einen weiteren Offen­siv­spieler für den rechten Vertei­diger Diego Demme. Doch im Angriff gelang den Gästen einfach nichts, so dass Leipzig die dritte Liga-Nieder­lage nach der Winter­pause kassierte.(dpa)