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RB Leipzig verliert zum Zweitliga-Abschied

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Den Abschied auf der Trainer­bank von Bundes­liga-Aufsteiger RB Leipzig hatte sich Ralf Rangnick anders vorge­stellt. Seine Mannschaft verlor am Sonntag beim Tabellen-16. MSV Duisburg nach einer glanz­losen Vorstel­lung verdient mit 0:1 (0:0) und kassierte damit die siebte Saison­nie­der­lage. Der 57-Jährige kehrt nach einem Jahr in Doppel­funk­tion nun wieder auf den Posten des Sport­di­rek­tors zurück.Der Gastgeber sicherte sich mit dem Erfolg hingegen den Relega­ti­ons­rang und kann nun gegen den Dritt­liga-3. Würzburger Kickers den Verbleib in der 2. Bundes­liga perfekt machen. Das Siegtor erzielte Giorgi Chanturia (75.).Die Nieder­lage wird die Aufstiegs­party von Leipzig natür­lich nicht trüben. Am Montag­nach­mittag feiert die Mannschaft auf dem Leipziger Markt­platz mit tausenden Fans den Aufstieg in die Beletage.Rangnick rotierte nach der Aufstiegs­partie gegen Karls­ruhe kräftig durch und wechselte gleich auf sechs Positionen. Beide Mannschaften versuchten von Beginn an Druck nach vorn zu erzeugen, sodass Davie Selke, der als einzi­geRB-Spitze agierte, bereits in der dritten Minute zur ersten Chance kam. Es sollte aber die einzige der Gäste in der ersten Halbzeit bleiben. Duisburg nutzte vor allem den Platz über die rechte Seite, auf der mit Anthony Jung und Atinc Nukan keine Leipziger Stamm­kräfte standen.Nach 25 Minuten erhöhten die abstiegs­ge­fähr­deten Duisburger das Tempo in der Offen­sive und brachten Leipzigs Abwehr mehrfach in Bedrängnis. Zunächst bekam Kingsley Onuegbu (28.) freiste­hend die Möglich­keit zur Führung, nur fünf Minuten später konnte Stanislav Iljut­cenko seine hochka­rä­tige Chance nicht nutzen. RB-Keeper Peter Gulacsi parierte beide Schüsse in letzter Not und verhin­derte den Rückstand der Gäste.Rangnick brachte im zweiten Durch­gang den erfah­renen Marvin Compper für den jungen und gelb-rot-gefähr­deten Nukan in der Innen­ver­tei­di­gung. In der letzten halben Stunde kam auch Georg Teigl noch einmal zum Einsatz, dessen Vertrag in Leipzig nicht verlän­gert wird. Aber es blieb bei der Überle­gen­heit des MSV. Iljut­cenko schei­terte in der 65. Minute erneut an Leipzigs Keeper Gulacsi.Völlig verdient und längst überfällig dann die Führung für den Gastgeber: Giorgi Chanturia setzte sich im Strafrum gegen zwei Leipziger Vertei­diger durch und verwan­delte aus der Nahdis­tanz gegen den chancen­losen Gulacsi zum umjubelten Siegtreffer.(dpa)