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RB Leipzig zieht in zweite Pokalrunde ein

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Mit einer zunächst zähen, am Ende aber doch souve­ränen Vorstel­lung ist RB Leipzig in die zweite Runde des DFB-Pokals einge­zogen. Der Fußball-Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer setzte sich zum Auftakt des Cup-Wettbe­werbs am Sonntag mit einem 5:0 (1:0)-Sieg beim schwä­bi­schen Sechst­li­gisten SF Dorfmer­kingen durch und feierte knapp eine Woche vor dem Bundes­li­ga­auf­takt einen erfolg­rei­chen Pflicht­spiel­start.Marcel Sabitzer mit einem Doppel­pack zu Beginn der ersten und zweiten Halbzeit (4. Minute, 47.) sowie Timo Werner (56.), Yussuf Poulsen (59./Handelf­meter) und Naby Keita (65.) erzielten die Leipziger Tore vor 10 460 Zuschauern in der Ostalb-Arena in Aalen, wohin die Partie verlegt worden war. Dorfmer­kin­gens Torwart Chris­tian Zech, der für die Begeg­nung die Flitter­wo­chen mit seiner Frau verkürzt hatte, hielt einen Foulelf­meter von Timo Werner (25.).Dorfmer­kingen gelang es immerhin, ein zweistel­liges Ergebnis zu verhin­dern, das war das Ziel des Verbands­li­gisten gewesen. Außerdem können sich die Amateure mit einer Pokal-Prämie von 115 000 Euro und zusätz­li­chen Zuschau­er­ein­nahmen trösten.Im Leipziger Tor stand Peter Gulacsi, den Trainer Ralph Hasen­hüttl zum Stamm­keeper gemacht hat. Abwehr­chef Willi Orban lief erstmals als Kapitän anstelle des bishe­rigen Spiel­füh­rers Dominik Kaiser auf. Hasen­hüttl musste auf Top-Scorer Emil Forsberg, Diego Demme und Bernardo verzichten. Dafür stand Rechts­ver­tei­diger Lukas Kloster­mann nach fast einjäh­riger Verlet­zungs­pause erstmals in einem Pflicht­spiel auf dem Platz, ihr Pflicht­spiel­debüt gaben die Neuzu­gänge Bruma und Konrad Laimer im Mittel­feld.Laimer leistete sich gegen die Sport­freunde jedoch viele Fehler und wurde schon vor der Pause von Hasen­hüttl ausge­wech­selt. Auch Innen­ver­tei­diger Dayot Upame­cano trug mit mehreren Patzern dazu bei, dass vom „Vollgas“-Fußball, den Hasen­hüttl gefor­dert hatte, zunächst nichts zu sehen war. Zwar führte im Mittel­feld Keita klug Regie, auch Poulsen sorgte für Gefahr und leistete bei Sabit­zers frühem 0:1 die Vorar­beit. Es passte jedoch ins Bild, dass Dorfmer­kin­gens Zech den Elfmeter von Werner hielt und die Gastgeber bei Kontern die RB-Abwehr mehrfach unter Druck setzten.Erst als nach der Pause bei Dorfmer­kingen die Kräfte nachließen, hatte es RB zuneh­mend leichter und setzte nun häufiger seine bessere indivi­du­elle Qualität ein. Spätes­tens nach einer Stunde, als Sabitzer, Werner und Poulsen auf 0:4 erhöht hatten, war die Entschei­dung gefallen.