RB Leipzig zieht in zweite Pokalrunde ein
Die Roten Bullen stehen in der zweiten Runde des DFB-Pokals! Im Heimspiel gegen Bundesliga-Aufsteiger Paderborn setzte sich RB Leipzig am Sonntagabend mit 2:1 nach Verlängerung durch. Das Team von Trainer Alexander Zorniger bewies große Moral und drehte die Partie vor über 24.000 Zuschauern. Am kommenden Samstag werden dann die Begegnungen der zweiten Runde ausgelost.Unglücklicher RückstandDie Roten Bullen begannen gewohnt stürmisch, ließen die nötige Konsequenz im Spiel nach vorne aber vermissen. So hatte die erste Torchance der SCP. In der 12. Minute konnte RB-Schlussmann Benjamin Bellot aber noch vor Ex-Bulle Kutschke retten. Die Leipziger machten weiter das Spiel, ohne sich Torchancen zu erspielen. Die Gäste verließen sich dagegen weiter ausschließlich auf das Konterspiel. Der kalte Nackenschlag folgte so in der 27. Minute. Bellot stand zu weit vorm eigenen Tor, was Paderborns Koc ausnutzte. Aus 35 Metern versenkte der den Ball zur Gästführung im Netz.Jung schlägt zurückAuf den Rückstand reagierte RB mit wütenden Angriffen. Es blieb aber dabei: Die letzte Konsequenz fehlte. Kurz vor der Pause kam die Zorniger-Elf dann aber doch zum nicht unverdienten Ausgleich. Bezeichnend, dass ein Standard dafür herhalten musste. Anthony Jung trat die Kugel aus 35 Metern. Von einem Paderborner in der Mauer wurde die Kugel schließlich unhaltbar für SCP-Torhüter Kruse abgefälscht - 1:1.Im zweiten Durchgang versuchten beide Teams den entscheidenden Nadelstich zu setzen. Ohne Erfolg! Viel passierte nicht und so ging es in die Verlängerung.Fandrich wird zum PokalheldenIn der Verlängerung kämpften die Bullen weiter verbissen um den Führungstreffer, mussten sich allerdings noch etwas gedulden. Wie in der 90 Minuten zuvor fehlte die Genauigkeit im Abschluss. Bis zur 109. Minute, als es dann doch nochmal im Paderborner Gehäuse einschlug. Joshua kimmich spielte sich auf der rechten Seite durch. Sein Flanke fand Matthias Morys, der allerdings auf den Ball fiel. Clemens Fandrich schaltete daraufhin am schnellsten und stocherte den Ball aus Nahdistanz zum 2:1 ins Netz. Der Wille der Gäste war gebrochen und RB Leipzig rettete die Führung ins Ziel.