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Rechtsextremer soll Anschlag auf Justizminister Gemkow verübt haben

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Der Anschlag auf die Wohnung von Sachsens Justiz­mi­nister Gemkow in Leipzig kam offenbar aus dem rechts­ra­di­kalen Milieu und nicht wie zunächst vermutet aus der linken Szene. Das berichten verschie­dene Medien unter Berufung auf Polizei- und Gerichts­kreise. Einer der Tatver­däch­tigen soll schon mehrfach durch politisch motivierte Gewalt auffällig geworden sein und zum Hooligan-Umfeld gehören. Speku­liert wurde, dass die Festge­nom­menen sich bei ihrer Tat in der Adresse geirrt haben. Im Nachbar­haus Gemkows sitzt das links­ra­di­kale Model­label Mob Action. Die Staats­an­walt­schaft wollte sich dazu nicht äußern. Das Motiv der Tat werde erst in der Haupt­ver­hand­lung geklärt, hieß es. Wann der Prozess beginnt ist noch unklar.Im November vergan­genen Jahres hatten Unbekannte die Fenster zu Gemkows Wohnung mit Pflas­ter­steinen einge­schlagen und Butter­säure hinter­her­ge­worfen. Zum Tatzeit­punkt waren Gemkow selbst, seine Frau und die beiden Kinder im Haus.