Regen verhagelt Bauern die Getreideernte
Hier und da sind in Sachsen Mähdrescher unterwegs. Aber die Ernte im Freistaat läuft nur sehr schleppend an. Bei vielen Landwirten macht sich gereizte Stimmung breit. Das hat Andreas Jahnel vom Sächsischen Landesbauernverband unserem Sender gesagt. Kurz nach dem Erntestart ist der Regen gekommen. In Nord- und Ostsachsen ist zwar schon etwas Wintergerste eingebracht worden. Ansonsten ist es aber viel zu nass in der letzten Zeit gewesen, um zu ernten. Auch zum Dreschen sind Gerste und Weizen zu feucht. Überall stehen noch Felder voll mit Raps, Winter- und Sommerweizen und Sommergerste. Die Bauern hoffen auf ein paar Wochen Trockenheit, damit sie endlich richtig loslegen können. Und wenn es trocken bleibt, dann müssen die Bauern innerhalb kurzer Zeit alles gleichzeitig von den Feldern holen. Zum Regen sind diese Woche noch Sturmböen über Sachsen gefegt. Die haben auf einigen Feldern das Getreide auf den Boden gedrückt, wo es nur schwer trocknet.