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Rentner bedroht Stadtmit­arbeiter auf Büffelwiese in Leipzig mit Machete

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Auf der Büffel­wiese im Grünen Bogen Heiter­blick ist ein 77-Jähriger mit einer Machete auf zwei Mitar­beiter des Veteri­när­amtes losge­gangen. Die Angestellten wollten einem Zeugen­hin­weis nachgehen. Ein Büffel der Herde soll unsach­gemäß getötet worden sein, deshalb wollten sich die Veteri­näre auf dem Gelände umschauen. Wie die Polizei mitteilte, sei die Stadt als Verpächter der Wiese dazu berech­tigt. Zudem darf das Verte­ri­näramt unange­kün­digte Kontrollen durch­führen. Als der 77-Jährige mit der Machete auf die Verte­ri­näre zukam und sie bedrohte, flüch­teten sie zu ihrem Wagen und alarmierten die Polizei. Die Beamten stellten die Machete sicher. Ob der Rentner den Büffel mit der Waffe getötet hat, wird noch unter­sucht. Er stellte aber gleich­zeitig Anzeige wegen Hausfrie­dens­bruchs. Büffel von Unbekannten verstüm­melt?Bei dem 77-Jährigen handelt es sich um den Vater des Besit­zers der Büffel­herde. Er sagte unserem Sender auf Nachfrage, dass es stimmt, dass Büffel der Herde unsach­gemäß getötet wurden, aber nicht etwa von ihm oder einem seiner Mitar­beiter. Seit Anfang Februar habe er schon drei verstüm­melte Büffel auf seiner Wiese gefunden. Er geht davon aus, dass Unbekannte in das Gelände einge­drungen seien. Das sei nicht sehr schwer. Bei der Polizei habe er bereits Anzeige erstattet. Die Vorwürfe, dass sein Vater die Veteri­näre mit einer Machete bedroht haben soll, wieß er entschieden zurück. Viel mehr habe er das Gefühl, dass ihn die Stadt auf dem Kieker hat. 2013 waren einige Tiere auf seiner Wiese gestorben, weil sie verschim­meltes Heu gefressen hatten, er wurde zu einer Geldstrafe verur­teilt. Seitdem sei die Stadt ständig dort. Deshalb habe der Vater die Mitar­beiter der Stadt mit Nachdruck gebeten, dass Gelände zu verlassen.