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Revision gegen Urteil im Leipziger "Stückelmord"-Prozess eingelegt

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Nach dem Mord-Urteil im Prozess um zwei getötete und zerstückelte Frauen in Leipzig wehrt sich der verurteilte Straftäter gegen die Höchststrafe. Der Angeklagte habe Revision eingelegt, sagte eine Sprecherin des Leipziger Landgerichts am Montag.

Nach Überzeugung der Richter hatte der 39-Jährige zwei wehrlose Frauen erwürgt, ihre Leichen zerstückelt und wie Abfall entsorgt. Wegen Mordes und Störung der Totenruhe in zwei Fällen war er vor einer Woche zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Zudem hatte das Gericht die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Damit wäre eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren rechtlich zwar möglich, praktisch aber so gut wie ausgeschlossen.

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entscheidet nun, ob die Revision zugelassen wird.