Riesa soll besser vor Hochwasser geschützt werden
Am Donnerstag setzt Sachsens Umweltminister Frank Kupfer den ersten Spatenstich für eine neue Hochwasserschutz-Anlage in Riesa. Für rund 10,5 Millionen Euro soll im Stadtteil Gröba eine 2 Kilometer lange Schutzlinie errichtet werden. Die Linie erstreckt sich von der B182 bis zur Steinstraße. Auf gut der Hälfte der Strecke entsteht eine Spundwand. Diese Trasse verläuft parallel zum Elbe-Seitenarm Döllnitz. Hinter der Wand wird ein Kontrollweg angelegt, der gleichzeitig auch Teil des Elbe-Radweges ist. Der alte Deich zwischen Steinstraße und Flurenstraße soll vollständig erneuert werden. Es bleiben zwei Durchlässe, die bei Hochwasser geschlossen werden können. Mit neuem Deich und Spundwand werden z.B. die Elbland-Philharmonie und das Schloss Gröba bei Hochwasser geschützt, wie es statistisch alle 100 Jahre vorkommt.