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Rote Bullen verlieren erstmals auswärts

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RB Leipzig hat am Freitag­abend Big Points im Aufstiegs­rennen der 2. Fußball-Bundes­liga liegen lassen. Mit der 0:1 (0:1)-Nieder­lage beim FC St. Pauli kassierte der Tabel­len­führer am Freitag­abend die erste Auswärts­pleite in dieser Saison. Nach zuletzt sechs Siegen ist auch eine zweite Serie gerissen.Das Team von Trainer Ralf Rangnick geriet bereits nach acht Minuten durch einen Treffer von Marc Rzatkowski in Rückstand. Vor 29 546 Zuschauern waren die Gäste im ausver­kauften Millerntor-Stadion vor allem in der ersten Halbzeit dominant, konnten ihre Chancen aber nicht in Tore ummünzen. Der Leipziger Vorsprung auf den Tabel­len­vierten aus der Hanse­stadt schrumpfte auf acht Punkte. In der Start­auf­stel­lung der Leipziger gab es nur eine Verän­de­rung nach dem 2:0-Sieg am vergan­genen Sonntag gegen Braun­schweig: Peter Gulacsi ersetzte den verletzten Torhüter Fabio Coltorti. Paulis Trainer Ewald Lienen hatte von seinem Team eine stabile Defen­sive und schnelle Konter gefor­dert. Mit diesem Mittel legte der Gastgeber einen Blitz­start hin und nutzte gleich die erste Chance. Rzatkowski netzte mit einem flachen Schuss ins lange Eck zum 1:0 ein. In der 20. Minute fiel fast der Ausgleich, doch Pauli-Keeper Robin Himmel­mann rettete in höchster Not und kratzte den Ball nach einem Leipziger Freistoß mit der Fußspitze noch von der Linie. Der Spitzen­reiter erhöhte weiter den Druck, nur zwei Minuten später traf Emil Forsberg den Außen­pfosten. Pauli blieb bei Kontern weiter gefähr­lich, konzen­trierte sich aber sonst auf seine Defen­siv­ar­beit.In der 38. Minute ließ Yussuf Poulsen eine Großchance ungenutzt. Zudem hielt Himmel­mann nach einem Kopfball von Marcel Sabitzer erneut die Null für die Gastgeber. Zur Pause standen 14 zu drei Torschüsse für die Leipziger zu Buche. Dank einer starken Parade von Torhüter Gulasci blieb Leipzig nach der Pause in der Partie. Mit einem Doppel­wechsel in der 60. Minute brachte RB-Coach Rangnick frischen Wind: Davie Selke und Massimo Bruno kamen für Dominik Kaiser und Diego Demme. Die beste RB-Chance hatte aller­dings der schwe­di­sche Natio­nal­spie­lers Forsberg, er nutzte sie aber nicht.In der 76. Minute verpassten die Hamburger die Vorent­schei­dung, als Nehrig einen Volley­schuss aus 16 Metern an die Latte setzte. Mit Nils Quaschner brachte Rangnick für die letzten zehn Minuten eine weitere Offen­siv­kraft. Während RB nicht mehr gefähr­lich wurde, trafen die Gastgeber kurz vor Schluss zum zweiten Mal den Pfosten.(DPA)