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Rückschlag im Millionenstreit für Leipziger Wasserwerke

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Im Millio­nen­streit zwischen der Schweizer Großbank UBS und den Leipziger Wasser­werken (KWL) hat die sächsi­sche Stadt einen Rückschlag erlitten. Die Berufung der Bank gegen das Urteil des Londoner High Courts wurde am Freitag zugelassen. Eine Begrün­dung des Londoner Court od Appeal habe es jedoch nicht gegeben, teilte die Versor­gungs- und Verkehrs­ge­sell­schaft Leipzig mit. Die Londoner Entschei­dung bedeute nicht, dass auch die Berufung selbst für UBS erfolg­reich sein werde.Noch im Frühjahr 2015 hatte der Court of Appeal anders entschieden und die Berufung der Schweizer UBS nicht zugelassen. Einen Termin für eine neue Verhand­lung stünde noch nicht fest, hieß es. Die UBS hatte von der Stadt Leipzig bis zu 350 Millionen Euro als Schadens­er­satz für geplatzte Finanz­wetten gefor­dert. In erster Instanz hatte die Stadt mit ihrer Sicht­weise Recht erhalten. Sie betrachtet die Geschäfte als nichtig, weil sie von einem Geschäfts­führer illegal und ohne die Kenntnis der Aufsichts­gre­mien zustande gekommen seien. (DPA)