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Rund 600 Menschen bei Gedenken an Khaled Idris

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Mit Kerzen, Blumen und Bildern haben rund 600 Menschen des in Dresden ermor­deten Asylbe­werber Khaled Idris gedacht. Nach einer Schwei­ge­mi­nute auf dem Leipziger Markt folgten am späten Sonntag­nach­mittag noch Reden von Menschen­rechts­ak­ti­visten. Dabei wurde auch der geplante Ausbau der Massen­un­ter­kunft für Asylbe­werber in der Torgauer Straße kriti­siert. Dort sei kein menschen­wür­diges Leben möglich, so eine Sprecherin der Initia­tive "Menschen.Würdig". Khaled Idris war am Dienstag mit Messer­sti­chen ermordet vor seiner Wohnung in Dresden gefunden worden.