Rund ums Fußball-Stadtderby: Polizei meldet jede Menge Straftaten
Die Leipziger Polizei hat nach dem gestrigen Fußball-Stadtderby zwischen Lok und Chemie Bilanz gezogen. Man habe eine niedrige zweistellige Anzahl an Straftaten registriert - wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung, Verstößen gegens Versammlungsgesetz und wegen des Verwendens von Pyrotechnik. Außerdem seien diverse Aufkleber, Vermummungsutensilien und Gegenstände zur Schutzbewaffnung sichergestellt worden.
Bereits vor dem Spiel hatte es einen Marsch von Chemie-Fans zum Stadion gegeben. Außerdem hatte eine Gruppe von Chemie-Fans am Völkerschlachtdenkmal ein mit Lok-Fans besetztes Auto angegriffen und beschädigt. Am Samstagabend war es genau anders herum: Eine Gruppe von Lok-Fans hatte in der Innenstadt mehrere Chemie-Fans überfallen. Schwerer verletzt worden sei zum Glück niemand. Auch nicht bei kleineren Auseinanderstezungen nach dem Spiel.
Im Vergleich zu den letzten Jahren sei es aber weitestgehend friedlich geblieben, sagte ein Polizeisprecher. Man ziehe deshalb ein positives Fazit. Mehr als 400 Beamte seien im Einsatz gewesen.