Bahnhof Leipzig-Schönefeld: Russe schläft im Gleisbett ein und wird unsanft geweckt
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Eine ungewöhnliche Rettungsaktion hat es auf dem Leipziger Bahnhof Schönefeld gegeben: Ein 22-jähriger Russe hatte es sich im Gleisbett des Güterbahnhofs gemütlich gemacht und war im Sitzen eingeschlafen, wie die Bundespolizei berichtet. Nachmittags gegen dreiviertel Sechs.
Darum durfte der Russe nicht zuhause weiterschlafen
Beamte hätten den jungen Mann dann geweckt. Ins Bett gehen durfte er danach aber nicht. Denn bei der Überprüfung seiner Personalien wurde festgestellt, dass er nicht zu einer Gerichtsverhandlung wegen Körperverletzung vorm Amtsgericht Eilenburg erschienen war und deshalb ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Daraufhin klickten die Handschellen. Später in der JVA durfte sich der polizeibekannte 22-Jährige dann doch noch auf Ohr hauen.