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Sachsen hält an Imagekampagne fest

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Sachsen will trotz fremden­feind­li­cher Übergriffe an seiner umstrit­tenen Image­kam­pagne „So geht sächsisch“ festhalten. Zugleich kündigte Staats­kanz­lei­chef Fritz Jaeckel (CDU) am Donnerstag im Landtag eine inhalt­liche Neuaus­rich­tung an. Die Geschichten sollten ein diffe­ren­ziertes Bild von Sachsen zeichnen. Den Bildern, die zuletzt um die Welt gingen, müsse etwas entge­gen­ge­setzt werden: „Und genau das leistet die Kampagne.“ Man dürfe auf sie nicht verzichten.Zuvor hatten die Linken kein gutes Haar an der Kampagne gelassen. Sie halten den Werbe­auf­tritt angesichts der fremden­feind­li­chen Stimmung im Freistaat für nicht länger tragbar. „"So geht sächsisch" geht nicht mehr, weil "So geht sächsisch" inhalts­leer ist“, sagte der Abgeord­nete Sebas­tian Scheel in einer sehr emoti­ons­ge­la­denen Debatte. (dpa)