Sachsen hofft auf Entspannung beim Thema Asyl
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Sachsen erwartet nach der Reform des Asylrechts eine Entlastung der Kommunen.Das sagte Innenminister Markus Ulbig unserem Sender. Der Bundesrat beschloss am Freitag, dass die drei Balkanstaaten Mazedonien, Serbien und Bosnien-Herzegowina künftig als sichere Herkunftsländer eingestuft werden. Dies erleichtert es den Behörden, Asylsuchende von dort abzuweisen. Außerdem bekommen Flüchtlinge das Recht sich überall aufzuhalten und sie dürfen schneller eine Arbeit aufnehmen.In Sachsen kamen allein in diesem Jahr 592 Asylbewerber vom westlichen Balkan. Gerade einmal 0,3 Prozent der Anträge in Sachsen wurden vom Bundesamt Migration und Flüchtlinge anerkannt.