Sachsen mit zwei Fällen im Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes
Eine Sitzbank für 61.000 Euro und ein Bahngleis ohne regelmäßigen Zugverkehr: Der Bund der Steuerzahler Deutschland hat in sein Schwarzbuch auch zwei Fälle von mutmaßlicher Steuerverschwendung aus Sachsen aufgenommen.Einmal geht es um den Bahnhof in Grimma. Dort wurden 200.000 Euro in die Sanierung eines barrierefreien Gleises investiert. Dieses wird aber von der Deutschen Bahn nur dann angefahren, falls Menschen mit Behinderungen sich bei der Mobilitätszentrale anmelden. Wenn der Fall eintritt, müssen alle anderen Reisenden um das Gleis zu erreichen einen Umweg von 200 Metern laufen. Beim zweiten Fall in Chemnitz wurden 61.000 Euro für eine 15 Meter lange Sitzbank vor dem Staatlichen Museum ausgegeben - zu viel, meint der Bund der Steuerzahler.