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Sachsen schiebt erneut Nordafrikaner ab

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Sachsen hat am Mittwoch mit einem eigenen Charter insge­samt 21 Tunesier in ihr Heimat­land ausge­flogen. An der Sammel­ab­schie­bung betei­ligten sich auch die Länder Baden-Württem­berg mit sieben, Nordrhein-Westfalen mit vier, Nieder­sachsen mit einer und Bayern mit zwei Personen. Von den sieben ausrei­se­pflich­tigen Tunesiern aus Sachsen saßen fünf bereits in Haft.Innen­mi­nister Markus Ulbig sagte: „Wer kein Bleibe­recht hat, muss unser Land verlassen. Insbe­son­dere dann, wenn sich der Betrof­fene nicht an unsere Gesetze hält. Auch wenn der Aufwand pro Abschie­bung weiter steigt, wir werden in unserem Bestreben nicht nachlassen, geltendes Asylrecht umzusetzen. Dazu gehört auch die zwangs­weise Rückfüh­rung.“Die Maschine startete am frühen Mittwoch­nach­mittag vom Flughafen Halle/Leipzig mit dem Ziel Enfidha in Tunesien. Insge­samt wurden damit dieses Jahr aus Sachsen bereits 37 Personen nach Tunesien abgeschoben. (PM)