Sachsens Brauereien in Not

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Nicht verkauftes Bier muss weggeschüttet werden - so ergeht es unter anderem auch Sachsens Brauereien seit vier Monaten. Denn weil die Gastronomie geschlossen ist und keine Veranstaltungen stattfinden, brechen die Umsätze bei den sächsischen Brauern ein. Jetzt wollen sie mit einem bundesweiten offenen Brief auf ihre wirtschaftliche und finanzielle Lage aufmerksam machen.

Die meisten Brauereien sind von den finanziellen Hilfen ausgeschlossen, hat Barbara Sarx-Lohse vom Sächsischen Brauerbund e.V. unserem Sender gesagt. Die Brauereien fordern unter anderem Fixkostenerstattungen für das nicht verkaufte Bier.

Außerdem würden die Brauereigaststätten nicht zur Gastronomie gezählt. Diese müssten als gastronomische Betriebe anerkannt werden, damit sie die gleichen Hilfen wie Gaststätten bekommen.

Einige Brauer im Freistaat sorgen sich um ihre Existenz. Durch den offenen Brief hoffen sie, dass doch Hilfe kommt, so Sarx-Lohse.