Sachsens Wirtschaftsminister: „Bombardierwerke in Görlitz und Bautzen sollen erhalten bleiben“
Die Bombardierwerke in Görlitz und Bautzen bleiben. Wie viel der rund 3.700 Beschäftigte gehen müssen, ist aber weiter offen. Die Situation sei weiter sehr ernst, sagte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig nach einem Treffen mit Bombardier-Vertretern am Montag in Berlin.
Die Zitterpartie geht weiter. Es bleibt die quälende Ungewissheit für die Bombardierwerker. „Noch ein weiter Weg“, „erheblicher Diskussionsbedarf“ - so die Kommentare Teilnehmer nach dem Spitzentreffen, zu dem Bundeswirtschaftsminister Gabriel eingeladen hatte. Bombardier will seine Standorte in Ostdeutschland fitmachen, um der Konkurrenz aus China und Osteuropa zu trotzen.
Bis zum Sommer wollens Geschäftsführung und Betriebsrat gemeinsam über ihre Konzepte beraten. Die IG Metall ist bereit, den Dialog zu unterstützen, fordert aber zugleich den Verzicht auf blaue Briefe.